Vom Dualen System zur Ausbildungstrias...
Neben den Dualen Komponenten (betriebliche Praxis und Berufsschule) umfasst die Verbundausbildung als dritte Säule die Zusatzqualifikationen (ZQ). Auf der Basis einheitlich abgestimmter Eingangslevel in der Bewerberauswahl erhalten die künftigen FI ausbildungsbegleitend an über 100 Seminartagen zusätzlichen, Fach- und Methodenwissen vertiefenden Unterricht und die für ihren Beruf notwendigen Schlüsselqualifikationen.
An der Berufsschule existieren eigene Verbundklassen, deren Lehrpläne auf die Verbundausbildung abgestimmt sind.
Die ZQ erfolgt in Form mehrwöchiger Blockseminare, die zu Beginn eines Ausbildungsjahres liegen. Zwischen den Blockabschnitten liegen Praxiseinsätze und Berufsschulzeiten. Jedes Einzelseminar schließt mit einer bewerteten Lernerfolgskontrolle ab. Jeder Blockabschnitt endet mit einer detaillierten, mehrstufigen Ausbildungsreflektion. Alle Dozenten durchlaufen ein qualitätsgesichertes Erhebungs- und Auswahlverfahren.
Die Praxiseinsätze erfolgen unter autonomer Steuerung jedes Verbundpartners. Alle Abstimmungen mit den am Prozess beteiligten Institutionen (IHK'n, Prüfungsausschüsse, Berufsschulen, Arbeitskreise, etc.) erfolgen zentral über die codecentric. Regelmäßige Treffen mit den Verbundpartnern dienen dem Informationsaustausch sowie der Abstimmung neuer Ausbildungsinhalte und -konzepte. In Sonderveranstaltungen werden spezielle Ausbildungsthemen workshopartig bearbeitet.
Die Weiterqualifizierung nach Ausbildungsende (z.B. berufsbegleitendes Studium) erfolgt selbstgesteuert über den jeweiligen Verbundpartner.
Vermittlung der Zusatzqualifikationen über 3 Blockabschnitte

